Normalerweise beginnt das zweite Halbjahr in der USK-Schießgruppe mit der Preisverteilung vom Schützenfestpreisschießen. Normalerweise – seit dem Brand des Schießheimes ist vieles aber nicht mehr normal. So musste versucht werden, die Anzahl der Schießtermine zu reduzieren, dem ist auch das Schützenfestpreisschießen zum Opfer gefallen.
Aber die Schützenschwestern und Schützenbrüder aus der Schießgruppe wären nicht das was sie sind, wenn man nicht aus der Not eine Tugend machen würde. Also: Schießen und Preisverteilung finden nicht statt, aber der damit verbundene Grillabend eignet sich auch für eine eigenständige Veranstaltung.
So traf man sich nun schon zum zweiten mal im Eiskeller zu einer gemütlichen Grillveranstaltung, um weiterhin einen besonderen Auftakt für das zweite Halbjahr zu haben. Das eingespielte Team Fritz Henke und David Rinderspacher bediente in bewährter Form zwei große Grills, Hunger konnte so bei niemand aufkommen.
Im gut gefüllten Eiskeller saß man bei netten Gesprächen beieinander und verzehrte das, was die beiden Grillmeister gezaubert hatten. Insgesamt wieder ein schöner Abend im Kreise der Schießgruppe, eine Wiederholung wird sicher von allen Seiten gewünscht. Als nächste Veranstaltung in der Sommerpause steht das Schießen um den Sommernachtspokal am 23. Juli an.
Der Donnerstag brachte erst hochsommerliche Temperaturen und am Ende des Tages mit Sebastian Lampe wieder einen König vom BSK inklusive der ganzen Viererreihe mit den drei Andermännern Boris Jülge, Christian Pschak und Andreas Vogt.
Bei den Damen konnte sich ebenso das BSK durchsetzen und stellt mit Bianca Kirschmann die Schützenkönigin und die 2. und 3. Prinzessin, Maren Niebuhr und Beate Hoffmann. Einzig Anna Mikl hielt die Fahne des USK hoch und errang mit dem besten Schuss (73-Teiler) die Würde der ersten Prinzessin, weil sie das nach Ausschreibung geforderte Mindestalter noch nicht erreicht hat.
Herzliche Glückwünsche an die 8 Gewinnerinnen und Gewinner und viel Freude für das kommende Schützenjahr!
v.l.n.r. USK-Major Karsten Ziebart, Christian Pschak, Boris Jülge, Andreas Vogt, Sebastian Lampe, Bianca Kirschmann, Anna Mikl, Maren Niebuhr, Beate Hoffmann, BSK-Major Carsten Gries
Schützenkönig 2026
Platzierung
Scheibennummer
Teiler
KorpsZug
Name
Bemerkung
Schützenkönig
H104
84
BSK 3
Sebastian Lampe
1. Andermann
H164
86
BSK 3
Boris Jülge
2. Andermann
H142
144
BSK 1
Christian Pschak
3. Andermann
H126
180
BSK 3
Andreas Vogt
5.
H137
256
BSK 1
Athanassios Papadimitrou
6.
H173
258
BSK 6
Axel Meißner
7.
H123
260
USK 5
Peter Kostrewa
8.
JH815
286
BSK JG
Alessandro Nemet
9.
H166
328
BSK 3
Knuth Werthmann
10.
H119
386
USK 9
Stefan Armbrecht
Schützenkönigin 2026
Platzierung
Scheibennummer
Teiler
KorpsZug
Name
Bemerkung
Schützenkönigin
D539
159
BSK D1
Bianca Kirschmann
1. Prinzessin
JD909
73
USK J Z
Anna Mikl
Jünger als 25 Jahre
2. Prinzessin
D554
278
BSK D2
Maren Niebuhr
3. Prinzessin
D531
323
BSK D2
Beate Hoffmann
5.
D516
345
BSK D1
Sandra Kopatzki
6.
D526
352
BSK D2
Jessica Kohls
7.
D514
366
BSK D1
Donnice Gogolin
8.
D511
412
USK Z
Jennifer Hoffart
9.
D527
450
USK Z
Anke Behling
10.
D553
460
USK D
Mareike Schulze
Das Schiessen um die Freitagswiese brachte folgendes Ergebnis:
Platzierung
Scheibennummer
Teiler
KorpsZug
Name
Bemerkung
Freitagswiese
D548
20
BSK D1
Jessica Wolpers
Flatow-Pokal
H101
121
USK 6
Egidio Fiore
3.
H158
122
USK 7
Detlev Herbold
4.
H181
125
USK 6
Georg Paulmann
5.
H110
166
USK 1
Thorsten Scholz-Fasch
6.
H192
175
Rat
Martin Neuhäuser
7.
D522
188
BSK D1
Patrizia Schmolke
8.
H107
204
USK 8
Holger Richter
9.
H138
207
BSK 1
Andreas Bothner
10.
D536
210
BSK D2
Pia Engelke
Am Samstag zum Kinderschützenfest lag es an unserer Jugend, es besser als die Erwachsenen zu machen und Podiumsplätze zu erringen, was auch gelang.
Preisgewinnerinnen und Gewinner mit Offiziellen
Kleine Kinderkönigin
Rang
Name
Vorname
Teiler
Bemerkung
Kleine Kinderkönigin
Madalonie
Luana
4,0
1. Kleine Prinzessin
Kopatzki
Lina
89,1
2. Kleine Prinzessin
Henning
Marlene
119,6
3. Kleine Prinzessin
Kinderkönigin
Rang
Name
Vorname
Teiler
Bemerkung
Kinderkönigin
Fasch
Lara
74,7
USK
1. Prinzessin
Block
Ida
76,5
2. Prinzessin
Fricke
Linn
77,2
3. Prinzessin
Wittneben
Maire Marianne
106,5
Kleiner Kinderkönig
Rang
Name
Vorname
Teiler
Bemerkung
Kleiner Kinderkönig
Cremer
Keno
20,5
1. Kleiner Ritter
Heinrich
Jonah
48,2
2. Kleiner Ritter
Fasch
Linus
112,2
USK
3. Kleiner Ritter
Kopatzki
Tom
149,4
Kinderkönig
Rang
Name
Vorname
Teiler
Bemerkung
Kinderkönig
Henke
Piet
50,5
USK
1. Ritter
Maguhn
Jerome
186,4
USK
2. Ritter
Ehlers
Luca
231,2
USK
3. Ritter
Mann
Finn
236,2
USK
Für den Sonntag standen nach dem anstrengenden Ummarsch noch die Ehrungen zur Freitagsweise auf dem Programm:
Platzierung
Scheibennummer
Teiler
KorpsZug
Name
Bemerkung
Freitagswiese
D548
20
BSK D1
Jessica Wolpers
Flatow-Pokal
H101
121
USK 6
Egidio Fiore
3.
H158
122
BSK 9
Justin Hoffmann
4.
H181
125
USK 6
Georg Paulmann
5.
H110
166
USK 1
Thorsten Scholz-Fasch
6.
H192
175
Rat
Martin Neuhäuser
7.
D522
188
BSK D1
Patrizia Schmolke
8.
H107
204
USK 8
Holger Richter
9.
H138
207
BSK 1
Andreas Bothner
10.
D536
210
BSK D2
Pia Engelke
EgidioFiore konnte den großen FlatowerPokal mit nach Hause nehmen und AnnaMikl wurde mit der Kette für den bestenSchuss aus dem USK (73-Teiler) ausgezeichnet. Bilder dazu folgen.
Auftakt 2026 – Königschießen in Meine
Text und Fotos KDO
In der über fünfhundert-jährigen Geschichte des Gifhorner Schützenwesens war es zum zweiten Mal erforderlich, die Königinnen und Könige außerhalb von Gifhorn zu ermitteln. Wie im vergangenen Jahr waren wir beim Schützenverein Meine zu Gast, der uns seinen Schießstand hierzu zur Verfügung stellte. Ein großes Dankeschön nach Meine, dafür, dass ihr uns das ermöglicht habt.
Der traditionelle erste Schuss von den amtierenden Majestäten und dem Bürgermeister musste aus Termingründen auf den frühen Nachmittag verlegt werden. Wie man auf dem Foto sehen kann, waren die Mitglieder beider Vereine in der traditionellen Schützenfestkleidung (Pepita- bzw. weiße Hose), auch das ist ein Novum, denn in dieser Uniformzusammenstellung sieht man die Schützen sonst nur in Gifhorn. Da das Königschießen aber zweifellos ein Bestandteil des Schützenfestes ist, wurde bereits im vergangenen Jahr so verfahren.
Wie in 2025 wird es zwei Schießtermine in Meine geben, um die Wettbewerbe um die Würden der Majestäten der Stadt Gifhorn auszutragen. Anbei die Ausschreibungen dazu.
Termine sind:
Sonntag 17.05.2026, 10:00 bis 15:00 Uhr (Uniform, weisse Hose)
Am vergangenen Wochenende nahmen 12 Sportler*innen vom USK Gifhorn im Sommerbiathlon an der „Niedersächsischen Meisterschaft“ im Luftgewehr und Kleinkaliber, in der Richard Schulze Biathlonarena am Sonnenberg im Harz (St. Andreasberg) teil.
Am Samstag fanden die Sprintrennen über 3km Laufstrecke mit 2 Schießeinlagen (liegend-stehend) und Sonntag die Massenstartrennen über 5km Laufstrecke mit 4 Schießeinlagen (liegend-liegend-stehend-stehend) statt.
Am Samstag waren die Wetterbedingungen ideal. Am Sonntag sorgten Nieselregen und starke Windböen für zusätzliche Herausforderungen.
Insgesamt konnten 6 Gold-, 6 Silber- und 3 Bronzemedaillen in den verschiedenen Altersklassen gewonnen werden.
Die USK-Podestplätze im Überblick:
Kleinkaliber Sprint:
Herren: 1. Georg Paulmann in 13:59min 2. Dennis Gerdau in 14:07min
Luftgewehr Sprint:
Herren IV: 1. Christoph Götze in 17:03min 2. Peter Kostrewa in 18:03min
Damen II: 2. Nicole Hietzke in 17:44min
Herren III: 2. Christian Strohal in 17:08min
Herren I: 1. Georg Paulmann in 12:28min 3. Dennis Gerdau in 13:41min
Luftgewehr Massenstart:
Herren IV: 1. Peter Kostrewa in 33:29min 2. Christoph Götze in 34:43min
Damen II: 3. Nicole Hietzke in 34:19min
Herren I: 1. Dennis Gerdau in 23:37min 2. Georg Paulmann in 23:50min
Kleinkaliber Massenstart:
Herren: 1. Georg Paulmann in 25:16min 3. Dennis Gerdau in 26:56min
Wir schließen eine erfolgreiche Landesmeisterschaft ab und blicken auf die kommenden Wochen, wo auch Mitte Juli die Deutsche Meisterschaft im Kleinkaliber in Ruhpolding stattfinden wird.
Obwohl gerade erst der Juni begonnen hat, wurde in der Schießgruppe bereits der „August-Durchgang“ des Zugpokalschießens abgeschlossen. Dieser Durchgang wird sicher in die Geschichte der Züge 3 und 4 eingehen. Immerhin ist es ihnen gelungen, mit ihrer Zweckgemeinschaft „Dreiviertelzug“ einen Hattrick hinzulegen. Mit einem Gesamtteiler von 789 in der Zugwertung lag man fast dreihundert Teilerpunkte vor dem nächstplatzierten Zug, das war der 7. mit einem Summenteile von 1011. was noch einmal über 300 Teilerpunkte besser war, als das Ergebnis des nachfolgenden 1. Zuges.
Der erste Schießtermin nach der Sommerpause wird der 20. August sein. Hier startet dann der erste Durchgang der September-Wertung des Zugpokals und der 6. Durchgang der Zugmeisterschaft wird fortgesetzt.
Frank Goebel (SGL), Jörg Schulze (Zugführer 3. Zug)
Bei den meisten Schützenschwestern und Schützenbrüdern wird wohl der Wecker irgendwann sonntags morgens um 5 klingeln, damit sie rechtzeitig um 6:15 Uhr zum Ausmarsch antreten können. Bei Einigen jedoch ist schon an einem Vortag Arbeit angesagt und die Nacht ist dann morgens um 3 zu Ende, um all die Vorbereitungen zu treffen, die für eine runde Veranstaltung notwendig sind.
Um der eher nüchternen Stadthalle ein wenig Schützen-Atmosphäre zu verleihen, werden dort überlieferte Schützenscheiben, Plakate und Fahnen angebracht. Diese Scheiben hängen sich nicht von selber auf, sondern darum kümmert sich seit Jahren unser Schützenbruder ThorstenScholz-Fasch. Anbei mal ein kleiner Film, der im Zeitraffer das Anbringen der Scheiben zeigt.
Mitten in der Nacht schreiten einige Mitglieder aus USK und BSK zur Tat, um die Stadt und den Kreisel vor der Stadthalle mit Girlanden zu schmücken. Damit wird nicht nur die Stadt verschönert, sondern auch der breiten Bevölkerung vermittelt, dass es in Gifhorn auf die 5. Jahreszeit zu geht. Auch hier haben wir ein Video, dass die Aktiven bei Ihrer frühmorgendlichen Arbeit zeigt:
Ein herzlicher Dank geht an die Firmen Kuhn Holzbau und Henke Bedachungen für die Leihgabe des schweren Geräts und an alle ehrenamtlichen Helfer!
Proklamation Korpskönigin und Korpskönig sowie Kompanievergleich
Immerhin 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich in den vergangen Wochen am Schießwettbewerb beteiligt, so dass am Ausmarsch die Proklamation der Gewinnerinnen und Gewinner vorgenommen werden konnte.
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern, insbesondere der neuen Korpskönigin Gabi Lange und dem neuen Korpskönig Peter Kostrewa, zu diesem Erfolg!
Beförderungen
Larissa Zierold wird zum Leutnant befördert.
Wie in jedem Jahr, gab es wieder zahlreiche Beförderungen. So wurde Larissa Zierold nach ihrem erfolgreichen Probejahr als Zugführerin des Zickenzuges in den Offiersstand versetzt und zum Leutnant befördert. Die Beförderungen der Offiziere finden immer im Rahmen einer kleinen Offiziersversammlung statt.
Zahlreiche Schützenschwestern und Schützenbrüder, die sich in ihren Zügen durch besondere Aktivität ausgezeichnet haben wurden zu Gefreiten befördert. Leider sind auf dem Foto nicht alle zu sehen.
Die frisch beförderten Gefreiten
Wer mindestens drei Jahre den Rang eines Gefreiten bekleidet hat, und dem Zug in besonderen Maße zur Verfügen steht, kann zum Obergefreiten befördert werden. Auch hier gab es etliche Mitglieder, die diese Voraussetzungen erfüllt hatten.
Die neuen Obergefreiten
Eine besondere Verantwortung tragen die Feldwebel im Verein, dies gilt im besonderen für die Zugfeldwebel, die in allen Belangen ihrem Zugführer zur Seite stehen müssen. So kann es auch vorkommen, dass sie ihn vertreten müssen.
Nach Abschluss des Probejahres wurden Kai Vivien Bahr vom Zickenzug und Michael Reh vom 4. Zug zum Feldwebel befördert.
Wer mindesten zehn Jahre seine Aufgaben als Feldwebel zu aller Zufriedenheit ausgeführt hat, kann zum Oberfeldwebel befördert werden. Das besondere an diesem Rang ist, dass hier keine Rückstufung erfolgt, wenn die Tätigkeit nicht mehr ausgeführt wird.
Die Fahne der 2. Kompanie war mittlerweile in die Jahre gekommen, was sich leider dadurch äußerte, dass der Stoff so brüchig geworden ist, dass eine Restaurierung nicht mehr möglich war, weil der Kostenrahmen eine Neuanschaffung deutlich überstiegen hätte.
Der Schützenausmarsch am heutigen Sonntag war dann die passende Gelegenheit, die neue Fahne zu weihen, denn man kann eine Fahne nicht einfach austauschen. Die Weihe nahm unser Major Karsten Ziebart vor, der mit berührenden Worten nicht nur den Mitgliedern der Kompanie aus der Seele gesprochen hatte. Das merkte man daran, dass es während der Zeremonie in der Stadthalle mucksmäuschenstill war. Es war wohl auch allen Anwesenden bewusst, dass sie hier gerade Teil der Geschichte ihres Vereins wurden. War doch die letzte Fahnenweihe bereits 52 Jahre her, die meisten Mitglieder waren da vermutlich noch gar nicht Teil des USK. Insgesamt war das erst die sechste Fahnenweihe in der über zweihundert jährigen Geschichte des Vereins.
Major Karsten Ziebart bei der Weihe der neuen Fahne der 2. Kompanie
Eine Besonderheit ist es sicher, dass diese Zeremonie im Jahr des 175-jährigen Jubiläums der Kompanie erfolgte. Das hatte es bisher noch nicht gegeben.
Zur Geschichte der Fahne
Als die 2. Kompanie im Jahr 1851 gegründet wurde, hatte sie noch keine eigene Fahne, es sollte noch zehn Jahre dauern, bis es so weit war. Um hier einem Dilemma aus dem Weg zu gehen, wurde kurzerhand die vorhandene Kompaniefahne zur Korpsfahne erklärt und galt nun als Fahne beider Kompanien. Das blieb so bis zum Jahr 1861, in diesem Jahr verstarb das Gründungsmitglied des Vereins, der Hutmachermeister Friedrich Stünkel. Er war es, der in all den Jahren die Tschakos der Vereinsmitglieder angefertigt hatte. In seinem Nachlass vermachte er dem Verein einen Betrag, für den eine Fahne für die 2. Kompanie angeschafft werden sollte. So geschah es dann auch. Daraus erklärt sich die Inschrift auf der Fahne, die da lautet:
Als Zeichen der Anhänglichkeit, ward diese Fahne uns geweiht.
Darunter befindet sich die Jahreszahl 1861. Da nun zwei Fahnen vorhanden waren, wurde die bisherige Korpsfahne wieder zur Kompaniefahne zurück gestuft und fortan als Kompaniefahne der 1. Kompanie geführt.
Diese erste Fahne der Kompanie wurde bis zum Jahr 1974 verwendet, dann war sie so weit verschlissen, dass es Zeit für eine Neuanschaffung wurde. Das waren 113 Jahre, in denen die Fahne treue Dienste für die Kompanie leistete. Bei der neu beschafften Fahne hielt man sich an das Vorbild der bisherigen Fahne, nur der aufgestickte Vereinsname wurde von Gifhorner-Bürger-Schützen-Verein in Gifhorner-Bürger-Schützen-Corps geändert. Damit passte man den Namen dem nun gebräuchlichen an.
Die neue, nunmehr dritte Fahne der Kompanie wurde als vollständige Replik der 2. Fahne erstellt, sie unterscheidet sich also nicht von der bisherigen, außer dass man ihr ansieht, dass sie neu ist. Hoffen wir, dass sie wieder mindestens so lange halten wird, wie ihre Vorgängerin.
Vor dem Schützenfest schießt auch der Jugendzug seine Majestäten aus. Auf Grund der Altersstruktur des Zuges gibt es für die verschiedenen Altersgruppen je eine Königskette. Gestern war es wieder so weit: insgesamt vier Ketten wurden vergeben. Auf dem Foto sieht man die Jugendlichen, die eine Platzierung erringen konnten. Auf dem Foto sind das von links anch rechts:
Lara-Marie Fasch mit einem 37 Teiler
Linus Fasch mit einem 107,7 Teiler
Finn-Luca Mann mit einem 99 Teiler
Eva Marie Heumann mit einem 514 Teiler
Wie man an den vielen Plaketten erkennen kann, sind die ketten schon sehr lange im Gebrauch.
Das Siegerfoto, ganz links die Zugführerin Antonia Gessel
Unsere Sommerbiathleten waren wieder einmal unterwegs, anbei ein Bericht der Pressewartin Nathalie Gerdau.
Am vergangenen Wochenende sind 12 Sommerbiathlet*innen vom USK Gifhorn nach Golmbach ins Weserbergland gefahren, um an der Niedersächsischen Landesmeisterschaft im Einzelwettkampf und -Target-Sprint teilzunehmen. Beide Läufe waren Qualifikationsläufe und zählten zur Niedersachen-Trophy Wertung.
Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen standen zunächst die Einzelrennen mit 4 Schießeinlagen (liegend-stehend-liegend-stehend) und 4km leicht hügeligen Laufstrecke und anschließend der Target-Sprint mit 2 stehenden Schießeinlagen und 3x 400m Laufstrecke auf dem Tagesplan.
Insgesamt haben wir die Wettkämpfe mit 6 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 1 Bronzemedaille erfolgreich beendet.
Die Top 3 Ergebnisse:
Einzel:
Schüler C männlich -Lichtpunkt: 2. Maximilian Maiwald in 12:28min
Herren I: 1. Steffen Hannich in 16:34min 3. Dennis Gerdau in 18:01min
Zum traditionellen Zugkönigschießen trafen sich die Mitglieder der 4. Zuges in Gamsen bei der dortigen Schützengilde. Hervorragend betreut durch einige Schützenschwestern und Schützenbrüder aus Gamsen konnte der Wettkampf reibungslos über die Bühne gehen. Nach einem gemeinsamen Essen wurden die neuen Majestäten und die vielen Pokal- und Plaketten Gewinner proklamiert.
Aus guten Grund wurde die Proklamation vom Kompanieführer der 2. Kompanie, Jörg Mayer, vorgenommen. Als Sieger des Schießens um die Würde des Zugkönigs hatte sich der Zugführer Andre Klebe an die Spitze gesetzt. Mit einem 112,9 Teiler lag er unangefochten vorne.
Die Proklamation des Luftgewehrkönigs nahm dann der Zugführer selbst vor, denn hier hatte Jörg Mayer mit einem 64 Teiler den zweitbesten Schuss abgeliefert. Michael Reh, der mit einem 57 Teiler etwas besser war, konnte die Würde nicht erringen, weil er sich noch in der Sperrfrist befindet.
Die dritte Kette, die der 4. Zug zu vergeben hat, ist die des Königs der Könige. In diesem Wettbewerb dürfen nur die Schützenbrüder antreten, die schon einmal Zugkönig waren. Hier war der Zugkönig des letzten Jahres, Michael Reh, erfolgreich. Michael ist der Zugfeldwebel (Spieß) des Zuges. Somit kann festgestellt werden, dass im Jahr 2026 nur Funktionsträger die Königswürden erringen konnten.
Die weiteren Wettkämpfe mit ihren jeweiligen Siegern in der Tabelle unten:
Weil es im April so schön war, haben sie es gleich noch mal getan. Der „Dreiviertelzug“ holte sich erneut den Sieg beim Schießen um den Zugpokal. Mit einem 691 Summenteiler gelang der Zweckgemeinschaft aus 3. und 4. Zug erneut der Sieg. Der Abstand zum nachfolgenden 5. Zug war mit fast 300 Teilerpunkten beeindruckend.
Die Schützen:
Martin Schöber (3. Zug) 109 Teiler
Hans-Ulrich Holz (4. Zug) 112 Teiler
Jörg Schulze (3. Zug) 126 Teiler
Tim Schulz (3. Zug) 146 Teiler
Andre Klebe (4. Zug) 198 Teiler
legten ein bemerkenswertes Ergebnis vor.
Frank Goebel (SGL), Andre Klebe Zugführer 4. Zug, Jörg Schulze Zugführer 3. Zug