Der KSV hat die Ergebnisse der Vorrunde zum Kreiskönigsschiessen 2025 bekanntgegeben, 8 Schützinnen und Schützen konnten sich für das Finale qualifizieren. Bitte den Termin vormerken!
Der KSV Gifhorn hat die Ausschreibung zum Kreiskönigsschiessen2025 veröffentlicht. Wie in den Vorjahren gibt es im Oktober und November die Möglichkeit, am Vorkampf zum Finale teilzunehmen.
Das Finale wird dann am 02.02.2025 in Gifhorn stattfinden, die Siegerehrung auf der Kreisdelegiertentagung 2025.
Trotz Schnee und Glatteis hatten sich mehr als 110 Schützinnen und Schützen in der Gaststätte „Zum Wiese“ eingefunden, um das Schützenjahr standesgemäß mit einem leckeren Grünkohlessen, einem Rückblick auf 2024 und einem Ausblick auf 2025 zu beginnen.
Nachfolgend nun einige Ausschnitte aus der umfangreichen Tagesordnung:
Die Zugführerin des Jugendzugs Antonia Gessel gab in ihrem Beitrag einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und führte die Ehrungen zur Vereinsmeisterschaft Jugend und Sommerbiathlon durch.
Vereinsmeister aus dem Jugendzug und von den Sommerbiathleten. Liste siehe PDF „Ehrungen VM“.
PeterKostrewa zeigte in seinem Rückblick zu zahlreichen Erfolge auf Landes- und Bundesebene im Jahr 2024 auf.
Schiessoffizier FrankGöbel stellte seinen Bericht vor:
MartinMerz führte die Ehrungen zu den Vereinsmeistern 2025 und die RWK-Platzierten 2024 durch.
Vereinsmeister 2025
Ehrungen RWK 2024
Sven Herbold gab in seinem Vortrag die Ergebnisse in der Zug- und Einzelwertung zum Zugpokal 2024 bekannt:
Sebatian Raulfs (Zugführer des 8. Zugs, mit dem Pokal für den Gewinner der Zugwertung), Jörg Schulze (Bester Einzelschütze), Steffen Bigalke (5. Zug, 2. Platz Zugwertung)Monatsbeste Zugpokal: Jörg Schulze, Silas Koch, Peter Kostrewa und Martin Merz
Klaus-Dieter Reichert stellte die Ausschreibung Zugmeisterschaft 2025 vor und fasste die Ergebnisse der ZM 2024 zusammen. Zudem holte er die Ehrung der Meistermannschaft vom 8. Zug nach:
Die Meistermannschaft des 8. Zugs zur Zugmeisterschaft 2024, Sebastian Raulfs, Klaus-Dieter Reichert, Wolfgang Kirsch und Holger Richter. Auf dem Bild fehlt Fred Hofmeister-Grigoli.
JörgMayer trug den Kassenbericht der Schießgruppe vor und RainerHeese die Ergebnisse der Kassenprüfung. SebastianRaulfs beantragte die Entlastung der Schießgruppenleitung, der einstimmig stattgegeben wurde. Als neuer Ersatzkassenprüfer wurde MichaelVogel vom 7. Zug gewählt (Zu ManfredLippick als 1. Kassenprüfer und MaikDüfer als 2. Kassenprüfer).
Die Laudatio der SGL zum Schützen des Jahres lautete wie folgt:
Nun jedoch zum Vorschlag der Schießgruppenleitung zur Wahl zum Schützen des Jahres 2025.
Wie auch in den beiden Vorjahren gab auch dieses Jahr aus der hier versammelten Runde einen Vorschlag, den wir uns nach Beratung im Kreis der Schießgruppenleitung gerne angeschlossen haben.
Es gibt unter uns ein Vereinsmitglied, welches Anfangs des Jahres 2001 in das USK eingetreten ist und damit seit fast 25 Jahren dem USK Gifhorn angehört. Im Jahr 2006 erfolgte die Beförderung zum Gefreiten, im Jahre 2009 die Beförderung zum Obergefreiten und im Jahre 2011 die Beförderung zum Feldwebel.
Auch an Auszeichnungen mangelte es nicht. So konnte 2013 die Ehrennadel des KSV in Bronze verliehen werden und in 2016 die Ehrennadel in Silber. Schließlich wurde Anfang 2017 das Mitglied mit der Ehrennadel für 15 Jahre Zugehörigkeit zum KSV geehrt werden.
Unser Mitglied ist fest in den Traditionen des Schützenwesens verankert. Seit der frühen Jugend war unser Schützenbruder in einem Schützenverein aktiv, damals mit dem Schwerpunkt Musik. Nach einer berufsbedingten Pause erfolgte wie schon beschrieben dann der Eintritt ins USK. 2008 konnte das Mitglied den Titel eines Andermanns beim Gifhorner Schützenfest erringen.
In schießsportlicher Hinsicht läuft unser Kandidat besonders bei den Preisschiessen im Jahresverlauf zu besonderer Form auf, so konnten bei diesen Wettbewerben schon einstellige Teiler erzielt werden.
Nun weiter mit der Karriere im USK:
Die Wahl zum Feldwebel in 2011 erfolgte mit der Absicht, das Probejahr als Zugführer seines Zuges anzutreten. Dies wurde auch erfolgreich absolviert, so dass in 2012 die Beförderung zum Leutnant durchgeführt wurde. Dieses Amt wurde dann mehrere Jahre mit großem Engagement ausgefüllt.
Als es dann ging, in größter Not zusammen mit dem viel zu früh verstorbenen Ulli Gasa die Vakanz an der Spitze des Vereins zu füllen, war unserer Kandidat bereit, Verantwortung zu tragen, Adjutant und Hauptmann zu werden und so den Verein vor großer Schieflage zu bewahren. Ein Jahr später rückte unser Kandidat dann ganz an die Spitze auf und wurde Vereinsvorsitzender und Major, ein Amt, das er bis heute mit großem Erfolg ausführt.
Zu Zeiten der Pandemie, als wir alle mit vorher unvorstellbare Maßnahmen und Umstände konfrontiert wurden, konnten die Vereinsmitglieder mit Umsicht und ungewöhnlichen Aktionen bei der Stange und damit der Verein vor einem Aderlass bewahrt werden, der viele andere Vereine hart getroffen hat.
Das Jubiläumsjahr wird vielen mit dem überaus erfolgreichen Kommers und Zapfenstreich, der Festschrift und Baumpflanzung und zahlreichen weitern Aktionen in bester Erinnerung bleiben. Auch hier galt es, im Vorfeld widrigste Umstände zu überwinden. Durch entschlossenes Handeln und größtem Einsatz einiger verdienter Vereinsmitglieder konnte verhindert werden, dass aus dem Jubiläumsjahr ein finanzielles Desaster und die kurz zuvor erlangte Schuldenfreiheit des Vereins gefährdet wurde.
Dies waren nur zwei der zahlreichen Verdienste unseres Kandidaten, die er sich im Verlaufe seiner Amtsführung erworben hat. Nun dürfte ist jedem klargeworden sein, welches Mitglied mit dieser Laudatio gemeint ist:
Ich spreche von unserem Major Karsten Ziebart!
Lieber Karsten,
Ein solches Amt zu führen ist nicht immer nur die reine Freude und gerade wenn man meint, mal einen zufiedenstellenden Stand erreicht zu haben und in ruhiges Fahrwasser zu kommen, taucht die nächste Schwierigkeit auf und will behandelt werden, es ist also eine Sisiphos-Arbeit. Aus der überaus angenehmen Zusammenarbeit mit Dir im Kommando kann ich sagen, dass sich in der Vergangenheit noch immer eine Lösung gefunden hat und dies sicherlich auch in der Zukunft der Fall sein wird, daher freue ich mich auf die nächsten Jahre!
Ich bitte die Versammlung, dem Vorschlag der Schießgruppenleitung zuzustimmen und Karsten zum Schützen des Jahres 2025 zu wählen.
Karsten Ziebart wurde dann mit großer Mehrheit bei vier Enthaltungen zum Schützen des Jahres 2025 gewählt und nahm die Auszeichnung mit großer Freude und Rührung entgegen.
Schütze des Jahres 2024 Oliver Koch mit der Erinnerungsurkunde und Schütze des Jahres 2025 Karsten Ziebart mit der großen Ehrentafel Bildquelle für alle Bilder dieses Artikels: Klaus-Dieter Oppermann
Mit der Preisverteilung am 12.12. endete das diesjährige Weihnachtspreisschießen im USK. Mit fast hundert Teilnehmern näherte sich die Veranstaltung wieder den Zahlen der „Vorkoronazeit“. Jedes Mitglied, das je einen Kleinkaliber und einen Luftgewehrteiler in die Wertung brachte, bekam einen Preis. Zur Verteilung kamen Geflügel- und Schweinefleischpreise. So ist für die erfolgreichen Teilnehmer das Festtagsessen gesichert. Die zehn besten Teilnehmer, von denen auf dem Foto einige zu sehen sind, hatten einen Gesamtteiler von deutlich unter hundert vorzuweisen.
Unser Foto zeigt von links nach rechts, untere Reihe: Sieger Jörg Mayer (19 Gesamtteiler), Karsten Krause (54), Dieter Koch (30). Obere Reihe: Siegfried Richter ( 62), Thomas Fritsch (71), Manfred Heese ( 24), Achim Walther (69), Jens Drangmeister (50). Ganz Rechts: Schießoffizier Frank Göbel.
Der zehnte Durchgang WPS ist abgeschlossen, anbei der Abschlusstand. Bitte auf Vollständigkeit der Schießergebnisse kontrollieren..
Bald ist es so weit und es steht wieder völlig überraschend Weihnachten vor der Tür. Passend dazu wollen wir unseren traditionellen Wettbewerb durchführen, das Weihnachtspreisschiessen mit der Preisverteilung im Eiskeller am 12.12.2024.
Die Schützen des 1. Zugs hatten sich auf Einladung der Zugführung um Thomas Henke zum alljährlichen Weihnachtspreisschiessen eingefunden. Zuerst wurde im Schützenheim der Schiesswettbewerb durchgeführt und dann ins Deutsche Haus verlegt, um nach Schnitzel satt die Proklamation durchzuführen.
Das Preisschiessen konnte Fritz Henke für sich entscheiden, den Herbstpokal gewann Martin Merz und Bester Schütze wurde Zugfeldwebel Christian Henning.
Ein großer Dank gilt der Zugführung für die Organisation der rundum gelungenen Veranstaltung!
v.l.n.r. Zugführer Thomas Henke, Zugfeldwebel Christian Henning, Fritz Henke, Martin Merz
Kompanieführer Oliver Koch hatte zum Kompanieschiessen 2024 eingeladen und die Mitglieder der Züge 1, 3, aus der Trachtentanzgruppe und von den Zicken leisteten dieser Einladung zahlreich Folge.
Nach der Begrüßung gab Hauptmann Oliver Koch einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2023-2024. Nachdem die Amtsperiode des Kompanieführers abgelaufen war, wurde unter der Leitung des Majors Karsten Ziebart eine Wahl zum Kompanieführer durchgeführt, in der Oliver Koch für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt wurde.
Nach einem reichlichen Essen ging es dann vor die Scheiben.
Bei der Proklamation schliesslich brauchte Thomas Henke, Zugführer des 1. Zugs, Unterstützung aus seinem Zug, um all die Auszeichnungen zu halten, die er an diesem Abend gewinnen konnte:
Neben dem Probewanderpokal und dem Pokal „König der Könige“ sowie den beiden Trophäen im Zug-Wanderpokal und Zugvergleich konnte ihn Oliver Koch schliesslich mit der Kette für den Kompaniekönig 2024 auszeichnen.
Gleich bei seiner ersten Veranstaltung wurde das Neumitglied des 1. Zugs, Dieter Michell-Auli, 1. Ritter (er nahm den Orden mit geliehener Jacke entgegen) und 2. Prinzessin Tetiana Rykush von der TTG.
Beste Schützen bzw. Schützinnen ihrer Züge wurden Martin Merz für den 1. Zug, Summer Dehne für die Zicken, Tim Schulze für den 3. Zug und Alexander Rogalski für die TTG.
v.l.n.r. Kompanieführer Oliver Koch, Preisgewinnerinnen und Preisgewinner, Major Karsten Ziebart
Für den 24. Oktober war das Finale angesetzt, das dann auch unter guter Beteiligung aus den Zügen und mit überraschenden Ergebnissen durchgeführt wurde.
Durch eine starke Mannschaftsleistung konnte den 8. Zug den Finaldurchgang für sich entscheiden, 6 Punkte für sich verbuchen und damit auch die Gesamtwertung in der Zugmeisterschaft 2024 gewinnen.
Der Damenzug erwischte einen schlechten Tag, errang nur zwei Punkte und konnte somit die Führung, die nach der Vorrunde noch zu Buche stand, nicht über die Ziellinie retten. Am Ende wurde es der 2. Platz.
Auf Platz 3 kam der 1. Zug und der 5. Zug durfte den Lucky-Loser-Pokal entgegennehmen. Zudem wurde noch die zugbesten Schützen geehrt sowie die die fleissigsten Schützen aus der Vorrunde mit einer kleinen Anerkennung gewürdigt.
Alles in allem eine runde Veranstaltung, wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Die Zugführer/in der Siegerzüge: Udo Jendrich / 5. Zug, Silke Mohrmann / Damenzug, Sebastian Raulfs / 8. Zug, Thomas Henke / 1. Zug sowie der Zugmeisterschafts-Beauftragte der SGL, Klaus-Dieter Reichert Bildquelle: Klaus-Dieter OppermannDie drei Zugbesten Lothar Squarr / 6. Zug, Klaus-Dieter Reichert / 8. Zug (zugleich SGL) und Jörg Schulze / 3. Zug (zugleich SGL) sowie die Mitglieder der SGL Udo Möhrung, Jörg Ehlers, Martin Merz, Frank Göbel, Karin Babic und Sven Herbold Bildquelle: Klaus-Dieter Oppermann
Im 9. und letzten Durchgang der Vorrunde konnten sich der Damenzug gegen den 8. Zug durchsetzen und 2 Punkte für sich verbuchen. Der Zickenzug konnte in seiner Begegnung gegen den 7. Zug den Sieg erringen und damit die ersten 2 Punkten gewinnen.
In Führung mit 16 Punkten liegt somit der Damenzug vor dem 8. Zug mit 14 Punkten und den punktgleichen (10 Punkte) 1., 5. und 6. Zug. Im Finale ist noch alles möglich.
Unten in diesem Beitrag sind eine Reihe von Auszügen aus der Meyton-Datenbank dargestellt, die folgendes zeigen:
Liste mit den 9 besten Durchgängen für die Jahreserweiterung
Liste mit allen geschossenen Sätzen über alle Durchgänge
Liste mit den höchsten geschossenen Ringzahlen und Gesamt-Teilnehmerzahl
Das Finale wird am 24.10.2024 stattfinden. Wir hoffen auf starke Beteiligung aus allen Zügen, um dem Finale mit der anschliessenden Siegerehrung einen würdigen Rahmen zu geben!
In der nachfolgenden Liste sind für alle teilnehmenden Schützinnen und Schützen die besten 9 erzielten Sätze dargestellt. Für die Jahreserweiterung muss eine Ringsumme 9 * 207,0 = 1863 Ring erzielt werden, das haben 40 Schützinnen und Schützen geschafft. Die Verleihung erfolgt auf der Schießgruppenversammlung.
Im folgenden Dokument sind alle Sätze von allen Schützen aufgeführt. Wir haben mit Jörg Ehlers und Jörg Schulze zwei Schützen, die alle möglichen 3 * 9 = 27 Sätze geschossen haben. Herzlichen Dank für Euren Einsatz!
Die nachfolgende Liste zeigt den besten Satz mit der höchsten Ringzahl jedes Schützen bzw. jeder Schützin. Sie zeigt auch, dass 138 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mindestens einen Satz geschossen haben, was eine Rekordteilnahme für die Zugmeisterschaft darstellt. Auch hierfür herzlichen Dank!
Wir dürfen uns dieses Jahr über eine steigende Teilnehmerschaft am Wettbewerb Zugmeisterschaft freuen. So schiessen der 3. und 9. Zug wieder mit, der Zickenzug ist erstmals dabei.
Damit haben wir 9 statt 6 teilnehmende Züge, die Zahl der Durchgänge erhöht sich von 5 auf 9. Durch die ungerade Zahl der Teilnehmer ist in jedem Durchgang einer der Züge spielfrei, es kann aber von den Mitgliedern dieses Zuges auf Einzelwertung (bzgl. Jahresspange) geschossen werden. In der unten stehenden Tabelle sind die in den einzelnen Durchgängen jeweils spielfreien Zügen blau hinterlegt, im ersten Durchgang also der 9. Zug.
Der Terminplan ist wesentlich straffer als in den vergangen Jahren, in den meisten Durchgängen stehen drei Wochen zur Verfügung, im 8. Durchgang sind es nur zwei Wochen.
Anbei die Ausschreibung mit Terminplan und den Paarungen:
Die älteste Unterlage über das Kompanieschießen der 2. Kompanie belegt, dass bereits im Jahr 1968 ein solcher Wettkampf stattgefunden hat. In diesem Jahr konnte der 5. Zug den Sieg um das Pokalschiessen für sich verbuchen. Seit diesem Jahr wurde wohl auch der Titel eines Kompaniebesten vergeben. Hier ist überliefert, dass auch dieser aus dem 5. Zug kam, es handelte sich um Walter Brinke, der mit 30 Ringen erfolgreich war. Der erste Kompaniekönig, der auch diesen Titel trug, war Werner Piechowiak vom 4. Zug, leider ist der Teiler, mit er den Sieg errang, nicht bekannt. Nun traf sich die Kompanie zum 48. Königschießen, bzw. zum 56., wenn man die Jahre der Kompaniebesten dazurechnet.
Neuer König wurde Gerd Strehlow mit einem 144 Teiler. Auf den Plätzen folgten:
Ritter: Lothar Squarr, 85 Teiler (6. Zug) (er hatte außer Konkurrenz mit geschossen)
Bereits seit 1983 gibt es die ehrenvolle Auszeichnung „Gifhorner Hut“. Am 19. Oktober war es wieder so weit: eine illustre Gesellschaft war zusammengekommen, um den 39. Hutträger zu ehren. Wer das sein würde, war wie immer streng geheim, nur ein ganz kleiner Personenkreis war eingeweiht.
Angeregte Gespräche zwischen den geladenen Gästen gab es schon vor Beginn des offiziellen Teils im unteren Raum des Eiskellers. (Bis auf eine Ausnahme hatten bisher alle Hutverleihungen dort stattgefunden). Pünktlich um 19.00 Uhr war es dann so weit, Marie-Luise Fischer (Marillo) bat die Gesellschaft in den oberen Raum, wo die Ehrung stattfinden sollte.
Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete Alexander Walford, ein Profimusiker und Lehrer für Saxofon an der stätischen Musikschule Braunschweig.
Nach seinem ersten Auftritt, ergriff zunächst der stellvertretende Landrat, Thomas Reuter das Wort, nach ihm sprach der Gifhorner Bürgermeister Matthias Nerlich. Beider hoben die Besonderheit dieser Auszeichnung hervor, die im weiten Umkreis ihresgleichen sucht. Auch der Ideengeber Wolfgang Braun wurde in diesem Zusammenhang besonders erwähnt.
Den Festvortrag hielt der Leiter des Burgmuseums Brome, Dr. Christian Karl Frey. Er ging auf die Geschichte und die Bedeutung von Museen allgemein und besonders auf die im Raum Gifhorn ein. Für alle Besucher ein interessanter Vortrag mit einigen neuen Erkenntnissen für die Zuhörer.
Dann war es so weit, die Hutträgerin des Vorjahres, Annette Redeker, hielt die Laudatio auf den neuen Hutträger. „Bröckchenweise“ lüftete sie das Geheimnis um seine Person, indem sie immer mehr Einzelheiten aus seinem Lebenslauf preisgab. Dabei ging sie besonders auf die Punkte ein, die letztendlich zu seiner Wahl geführt hatten. Nachdem der Name Kurt-Ulrich Blomberg gefallen war, bekam dieser von der Sprecherin der Gemeinschaft der Hutträgerinnen und Hutträger, den Hut aufgesetzt. Alle anwesenden Hutträger überreichen ihm eine Blume, so dass er am Ende einen schönen Strauß in den Händen hielt.
In seiner Dankesrede brachte der neue Hutträger zum Ausdruck, wie sehr in diese Auszeichnung bewegt hat. Er freut sich darauf, nun Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu sein. Zum Ausklang des Abends ging es wieder in den unteren Raum, wo ein kleiner Imbiss gereicht wurde, der an verschiedenen Stehtischen bei guten Gesprächen verzehrt wurde.